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Profil

Schwerpunkte

  • interdisziplinär: zwischen Sozialer Arbeit und Theologie
  • projektorientiert: enge Theorie/Praxis-Verzahnung durch eigenes Praxisprojekt
  • innovativ: Veränderung und Soziale Innovation initiieren und gestalten
  • doppelt qualifizierend: für Kirche und Gemeinwesen
  • berufsbegleitend: Vereinbarkeit von Arbeit, Studium und Familie

Der Schwerpunkt des Studiums liegt auf der Bearbeitung anwendungsorientierter Fragestellungen mit wissenschaftlichen Methoden in den Themenbereichen Transformation und Soziale Innovation, Öffentliche Theologie, Sozialraumorientierung und Gemeinwesendiakonie, Leadership und Entrepreneurship.

Ziele

Das besondere Profil des Studiengangs besteht in der Verbindung der Profession der Sozialen Arbeit (mit dem Schwerpunkt Sozialraumorientierung und Gemeinwesenarbeit) und der Disziplin der Theologie (mit dem Schwerpunkt Öffentliche Theologie). Unsere zukünftigen Absolvierenden kennen neben den soziokulturellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auch Sprache, Motivation und Ressourcen christlicher Kirchen, Gemeinden und Netzwerke. Sie können Ehrenamtliche befähigen, Kooperationen zwischen christlichen und gesellschaftlichen Gruppen anzubahnen, zu begleiten und zu leiten. Basierend auf der Mission Gottes (missio Dei) sowie den Zielen der Sozialen Arbeit arbeiten sie daran, Menschen zu stärken und zu befähigen, ihre individuellen Lebenslagen sowie die sie bedingenden gesellschaftlichen Strukturen positiv zu beeinflussen.

Folgende Kernkompetenzen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Deutungsvermögen und Entscheidungskompetenz: die Fähigkeit zu gesellschaftsdiagnostischer Analyse und ethischer Entscheidungskompetenz in Zeiten eines beschleunigten sozialen Wandels und im Licht des Evangeliums
  • Kontextualisierung und Dialog: die Fähigkeit, das Evangelium ganzheitlich (in Wort und Tat), situationsorientiert (in verschiedene gesellschaftlichen Kontexte und für unterschiedliche Zielgruppen) sowie dialogisch zu kommunizieren und seine Relevanz aufzeigen zu können
  • Innovation und Entrepreneurship: die Fähigkeit, Innovation zu gestalten und komplexe Lösungsstrategien für neue, unbekannte Aufgabenstellungen auf wissenschaftlicher Basis für Kirche und Gemeinwesen zu entwickeln
  • Organisation und Leitung: die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen und effektiven Führung von (kirchlichen) Gruppen, Organisationen und Projekten, die mit heterogenen Akteuren besetzt sind
  • Kommunikation und Multilingualität: die Fähigkeit, in hybriden Referenzsystemen zu agieren und kommunizieren sowie interprofessionelle und interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprozesse in Planungen und Konzeptionen zu integrieren
  • Vernetzung und Pluralität: die Fähigkeit, heterogene Akteure im Sozialraum über Organisations-, Institutions- und Milieugrenzen miteinander zu vernetzen und auf diese Weise die Zusammenarbeit und Vernetzung in Gemeinwesen und Region zu koordinieren